Die zweite Lieferung ist eingetroffen, die Petit Economy ist ab sofort wieder lieferbar.
Die ersten 20.000 Petit Economy sind bereits ausverkauft. Die nächste Lieferung erfolgt voraussichtlich Ende Oktober.Mit dem Einsatz dieser Energiesparlampen werden 4700 Tonnen CO2- Emissionen eingespart.
Die Zukunft der Energiesparlampen liegt in der Miniaturisierung des Vorschaltgerätes. Davon ist nicht nur Prof. Peter Walther von der Berner Fachhochschule überzeugt. Dieser Meinung ist auch die Jury des technischen Innovationspreises schweizerischer Fachhochschulen, kurz Prix Inno-Tec Suisse. Sie verlieh dem Professor aus Bern mit seinem Projekt >>Smart Low Cost Universal Electronic Ballast for Compact Fluorescent Lamps<< den ersten Preis. Prof. Walther ist es gelungen, die Anzahl der Bauteile eines Vorschaltgerätes für Fluoreszenzröhren wesentlich zu reduzieren. Dadurch würden Energiesparlampen in Zukunft kleiner und zuverlässiger werden. Vor allem aber würden so die Produktionskosten gesenkt, weil die wenigen Bauteile der Vorschaltgeräte von einer Maschine zusammengesetzt würden. Die künftige Energiesparlampe könnte dann aus zwei Teilen bestehen, einem Leuchtkolben und dem Sockel mit einem Miniaturvorschaltgerät. Umweltverträglicher und günstiger wäre es dann gegebenenfalls, nur das defekte Teil auszutauschen.

Vorschaltgeräte sind bei Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren also bei allen Fluoreszenz-Lampen für den Startstrom und während des Leuchtens für die Gleichhaltung der Spannung verantwortlich.

Energiesparlampen könnten günstiger sein, gäbe es nicht die Anti-Dumping-Zölle. Bei diesen handelt es sich um Zölle, die die Europäische Union seit 2001 auf Energiesparlampen aus China erhebt, damit einheimische Produkte vor der günstigen Konkurrenz geschützt werden.
Das Ergebnis dieser Antidumpingmaßnahme ist, dass Energiesparlampen in Europa bis zu 66,1% teuerer sind als sie sein müssten. Bereits im Herbst 2006 sollten die Zölle auslaufen, wurden jedoch auf Antrag eines deutschen Herstellers um ein Jahr verlängert. Dem Antrag wurde um ein weiteres Jahr stattgegeben, um eine Anpassung der Produzenten in Deutschland an die neue Marksituation zu ermöglichen.
Da die EU jedoch der Energie-Effizienz Priorität zugesprochen hat und nur 25% des Energiesparlampen-Bedarfs über europäische Hersteller gedeckt werden können, sind Importe aus außereuropäischen Ländern notwendig, so dass die Zölle nach Ablauf der Fristverlängerung endgültig fallen sollen.

Lesen Sie hierzu auch:
Europäische Kommission: Ab nächstem Jahr keine Antidumpingzölle mehr auf Energiesparlampen
WWF zu Energiesparlampen
WWF und Anti-Dumping-Zölle

Mit unserer Petit Economy können Sie Geld sparen und gleichzeitig auch die Umwelt schützen. Während eine herkömmliche Glühbirne bis zu 90 % der Energie in Wärme umwandelt, funktionieren Energiesparlampen bei weitem effizienter. Die Petit Economy verbraucht bis zu 80% weniger an Strom und wandelt ca. 30% der elektrischen Energie in Licht um. Eine ökologische Überlegenheit, die nur dann wirksam bleibt, wenn die Energiesparlampe am Ende nicht im Hausmüll landet. Energiesparlampen enthalten eine gerninge Menge Quecksilber und müssen deswegen gesondert entsorgt werden. Leider landen immernoch 90% der Energiesparlampen aus Privathaushalten im Hausmüll.

Zwar ist die größte Quecksilber-Emissionsquelle immernoch die Kohleverbrennung. Die Quecksilberbilanz ist so gesehen bei der Energiesparlampe immer noch besser als bei einer herkömmlichen Glühbirne und die Petit Economy enthält mit weniger als 3mg Quecksilber im Leuchtkolben verglichen mit anderen Energiesparlampen eine besonders gerninge Menge an Quecksilber. Auch ist das Quecksilber über die meiste Zeit bei der Petit Economy in einem Amalgam gebunden, sodass beim Bruch das meiste Quecksilber in der Energiesparlampe bleibt und nicht in die Umwelt gelangt.

Dennoch müssen Energiesparlampen fachgerecht entsorgt werden. Die Entsorgung der Petit Economy ist im Preis mit enthalten. Sie können z.B. zu kommunalen Werkstoffhöfen und Sammelstellen gebracht werden. Dort werden auch andere Elektro- und Elektronikabfälle entsorgt. Wo ihre nächstgelegene Sammelstelle ist, erfahren sie z.B. bei der zuständigen Stelle ihrer Stadt oder Kreisbehörde.

Die alte Glühbirne raus, die neue Energiesparlampe rein. So einfach kann es mit Umweltschutz und Geldsparen gehen. Die CO2 Kampagne der Projektwerkstatt ist nun angelaufen. Mit jeder ersetzten Glühbirne können Sie in Zukunft und über die Lebensdauer der Energiesparlampe gesehen ca. 235,2 kg CO2 Emission verhindern. Ausgerechnet wird so ein Wert mit Hilfe des so genannten CO2 Emissionsfaktors. In der Bundesrepublik setzt sich unser Strom aus unterschiedlichen Quellen zusammen. Für diese Zusammensetzung gibt es den Emissionsfaktor 626 g/kWh. D.h. bei der Erzeugung von 1 kWh Energie wurden 626 g CO2 (oder 0,62 kg CO2) in die Atmosphäre emittiert. Eine einzige Energiesparlampe mit 11 Watt verbraucht in der Stunde 49 Watt weniger als eine herkömmliche Glühbirne. Über die Lebensdauer (8000 Std.) der Energiesparlampe gesehen sind das dann 392000 Wattstunden oder aber 392 Kilowattstunden. Multipliziert man nun die Größe mit dem Emissionsfaktor 0,6 kg/kWh (aufgerundet), dann bekommt man die CO2 Emission in kg, die in Zukunft unserer Umwelt erspart bleiben kann: 235,2 kg.

Natürlich sind das vorerst nur Richtwerte. Die tatsächliche CO2 Einsparung hängt nicht unwesentlich von unserem Verhalten ab. Nichtsdestotrotz ist eine Quantifizierung an der Stelle durchaus sinnvoll. Denn nur so lassen sich Vergleiche ziehen und nur so entsteht bei Herstellern dann der Anreiz, umweltfreundliche Produkte herzustellen.