Energiesparlampen ohne flüssiges Quecksilber

Als erster Hersteller von Energiesparlampen verwendet unser Produzent seit Januar 2008 für seine gesamte Produktion kein flüssiges Quecksilber mehr. Die minimale Menge Quecksilber, die für die Funktion einer Energiesparlampe technisch noch unentbehrlich ist, wird in Form von Amalgam, einer Metallverbindung, in die hermetisch abgedichtete Röhre der Lampe eingebracht.

Selbst wenn die Lampe zerbricht, kann sich das im Amalgam gebundene Quecksilber nicht in der Luft verflüchtigen oder Böden und Gewässer kontaminieren. Unsere Energiesparlampen enthalten im Durchschnitt weniger als 2 Milligramm Quecksilber, das ist deutlich unter der EU-Grenzmenge von 5 Milligramm.

Dem Elektronik-Recycling müssen auch Energiesparlampen mit Amalgam-Technologie zugeführt werden; sie gehören keinesfalls in den Hausmüll. Dennoch reduziert das Amalgam nicht nur die Umweltbeeinträchtigungen in allen Stufen des Produktlebenszyklus auf ein Minimum. Zudem ermöglicht es die Konstruktion kompakterer Lampen mit einer hervorragenden Lichtausbeute.

Amalgam ist eine stabile Verbindung von Quecksilber mit einem anderen Metall. Es ist umweltschonender und sicherer als flüssiges Quecksilber, weil sich erst bei Temperaturen um die 100 Grad Celsius ein flüchtiger Quecksilberdampf bildet. Amalgam schützt nicht nur die Verbraucher bei der Verwendung der Energiesparlampen vor gesundheitlichen Risiken, die bei flüssigem Quecksilber nie vollkommen auszuschließen sind. Auch für die Beschäftigten während der Fertigung und beim Recycling von Energiesparlampen ist Amalgam ein Sicherheitsgewinn.

Die Erde in rot.